Kaffee

Was du vor dem Kauf unbedingt wissen musst!

Inhaltsverzeichnis

Ein Morgen ohne Kaffee? Für die meisten Menschen unvorstellbar. Auch das Stück Kuchen schmeckt ohne eine Tasse des aromatischen Getränks nur halb so gut. Zumindest uns Deutschen. Viele Nationen gehen sogar noch weiter und verwenden das Gebräu als Arzneimittel. Für Brasilien stellt der Export der Kaffeebohne einen bedeutenden Teil der Wirtschaft dar. Nicht zu vergessen die Italiener, die mit ihren schmackhaften Kreationen und Abwandlungen des Kulturgetränks längst Weltruhm errungen haben. Letztendlich ist dann aber doch nicht die Milch das Geheimnis seiner Beliebtheit. 

Kaffeesorten bild
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Schwarzer Kaffee, ob gefiltert, aus dem Pad oder aus der ganzen Bohne, ist so unergründlich wie seine Farbe selbst. Obwohl das Getränk auf der ganzen Welt bekannt ist und begehrt ist, ist über seine Inhaltsstoffe vergleichsweise wenig bekannt. Höchste Zeit, sich etwas intensiver mit seiner Wirkung, seinem Nährwert und der Zubereitung auseinanderzusetzen. Also schnapp dir deine Lieblingstasse, brühe dir ein aromatisches Heißgetränk auf und staune über die Fakten, die dir unser Kaffee-Ratgeber verrät.

Kaffeearten

Die große Beliebtheit des Kaffees rührt womöglich daher, dass dank großer Sortenvielfalt jeder auf seinen ganz persönlichen Geschmack kommt. Möchtest du mehr zu den verschiedenen Kaffeearten wie

  • Arabica
  • Robusta
  • Liberica
  • Excelsa
  • Maragogype
  • Kopi Luwak

erfahren? In unserer Unterkategorie zu den einzelnen Arten findest du alle interessanten Informationen.

 

Schwarzer Kaffee

Schwarzer Kaffee ist der Liebling aller Puristen. Ganz ohne Milch und Zucker zubereitet, bietet er den reinen Genuss gerösteter Kaffeebohnen. Manchen Menschen ist diese Form jedoch zu stark und zu herb. Dennoch macht er den Kaffeekonsum auch Milchallergikern möglich.

Da keine weiteren geschmacksverstärkenden Zutaten in der Tasse landen, besitzt die Qualität der Bohnen eine hohe Relevanz. Wir empfehlen, Arabica Bohnen zu verwenden, die bei 260 °C höchstens 20 Minuten geröstet wurden.

Wusstest du schon, dass du auch als Sportler von schwarzem Kaffee profitierst? Das Getränk gilt als besonders leistungsfördernd. Doch Vorsicht, im gleichen Zug wirkt schwarzer Kaffee harntreibend.

 

Vorteile von schwarzem Kaffee

  • du kannst ihn auch bei einer Milchzuckerunverträglichkeit genießen
  • volle Entfaltung der Aromen
  • er enthält weniger Kalorien
  • auch für Veganer geeignet
  • Milch hemmt den Prozess der Zellerneuerung, während purer Kaffee entgiftend wirkt
  • Milch verlängert die Dauer des Koffeinabbaus von einer bis zu acht Stunden. Schwarzen Kaffee kannst du also auch nachmittags trinken

 

3 umstrittene Mythen zu schwarzem Kaffee

1. Schwarzer Kaffee schlägt auf den Magen

Ob dein Kaffee bekömmlich ist, hängt nicht davon ab, ob du ihn mit oder ohne Milch zubereitest. Schmeckst du Bitterstoffe deutlich heraus, liegt das an der minderen Qualität der Bohnen. In diesem Fall wurden sie zu lange geröstet. Vor allem bei billigen Sorten ist das häufig der Fall, da die Hersteller Kosten und Zeit sparen. Trotzdem solltest du auch hochwertigen schwarzen Kaffee nicht auf nüchternen Magen trinken. Er kurbelt die Magensäure-Produktion an und kann Sodbrennen verursachen.

 

2. Schwarzer Kaffee verursacht schwarze Zähne

Diese Annahme stimmt teilweise. Enthaltene Gerbstoffe sind schuld an der Dunkelfärbung. Jedoch bleiben diese auch bestehen, wenn du Milch in deinen Kaffee gibst. Ob schwarz oder mit Milch spielt daher keine Rolle. Solange du Kaffee nur in Maßen genießt und auf eine sorgsame Mundhygiene achtest, musst du aber nichts befürchten.

 

3. Schwarzer Kaffee wirkt besonders aufputschend

Auch dieser Mythos stimmt nur teilweise. Zwar mindert die Zugabe von Milch tatsächlich den Koffeingehalt des Kaffees. Allerdings ist der Unterschied nur sehr gering. Schließlich handelt es sich bei schwarzem Kaffee und Espresso immer noch um die gleiche Bohne.

Grüner Kaffee

Grüner Kaffee war den Naturvölkern Asiens schon lange bekannt, ehe die Europäer ihn entdeckten. Diese Spezialität ist sogar noch älter als der schwarze Kaffee, bei dem es sich eher um eine Erfindung der neuen Welt handelt. Auf einer Expedition lernten Weltenbummler das Getränk bei einem Besuch der Einheimischen in den Bergen Jemens kennen.

Zunächst einmal war ihnen der Geschmack vollkommen fremd.

grüner kaffee bild

Grüner Kaffee hat auch heute nicht viel mit herkömmlichem Kaffee gemeinsam, sondern erinnert eher an grünen Tee. Kein Wunder, er wird aus ungerösteten Kaffeebohnen aufgebrüht. Gerade diese Eigenschaft macht grünen Kaffee so besonders. Hierzulande gilt er weniger als Genussmittel, sondern eher als Nahrungsergänzung. Zu den positiven Effekten gehören angeblich:

  • die Steigerung der Konzentration
  • die wachmachende Wirkung
  • 45 % bis 70 % enthaltende Antioxidantien
  • der Beitrag zur Gewichtsreduktion

Grüner Kaffee enthält mehr Chlorogensäure als die gerösteten Bohnen. Diese verhindert die Aufnahme von Glukose ins Blut. Weil der Insulinspiegel aus diesem Grund nicht ansteigt, eignet sich das Getränk aus rohen Bohnen besonders gut für Diabetiker.

Zudem stecken in grünem Kaffee rund 79 % Lipide, wobei es sich um gesunde Fettsäuren handelt. Aufgrund der zahlreichen gesundheitsfördernden Eigenschaften, der Steigerung kognitiver Fähigkeiten sowie der unterstützenden Wirkung beim Abnehmen trinken Menschen grünen Kaffee vor allem für den Profit. Als reines Nahrungsergänzungsmittel ist das Extrakt aus den ungerösteten Bohnen auch in Kapselform erhältlich. Diese Darreichungsform besitzt zudem den Vorteil einer besseren Bekömmlichkeit. Aufgrund des hohen Säuregehalts reizt grüner Kaffee den Magen. Trinke ihn daher am besten zeitgleich zu den Mahlzeiten, um deinen Darm zu entlasten.

 

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Inhaltsstoffe, Nährstoffe & Kalorien

Wie viel Koffein hat Kaffee? Koffeingehalt?

Wusstest du, dass der Koffeingehalt zwischen den rohen Bohnen und dem aufgebrühten Getränk variiert? Bei der Erhitzung sowie der anschließenden Verarbeitung des Rohstoffes verändert sich die Konzentration. Folgende Parameter spielen dabei eine Rolle:

  • die Temperatur beim Rösten (je höher, umso mehr)
  • der Mahlgrad
  • die Dauer der Zubereitung (je länger, umso mehr)
  • die Temperatur bei der Zubereitung (je höher, umso mehr)

Auch die Zugabe von Milch senkt den Koffeingehalt deines Kaffees. Da der aufputschende Wirkstoff einen sehr bitteren Geschmack besitzt, solltest du ihn also nicht schwarz trinken, wenn dir mehr am milden Genuss liegt. Darüber hinaus entscheidet die Bohnensorte, wie der Kaffee schmeckt beziehungsweise wie aufputschend er wirkt. Arabica Bohnen enthalten rund 0,8 % bis 1,4 % Koffein. Die bitterer schmeckenden Robusta Bohnen weisen einen Gehalt von rund 1,7 % bis 4 % auf. Solange dein Konsum 400 mg Koffein pro Tag nicht überschreitet, musst du keine gesundheitlichen Folgen befürchten.

Fragst du dich nun, ob die Zubereitung deines Kaffees unabhängig von der Zugabe von Milch für den Koffeingehalt relevant ist, liefert dir die folgende Tabelle die Antwort:

  • handgebrühter Filterkaffee (150 ml): 40 – 66 mg Koffein
  • Filterkaffee aus der Kaffeemaschine (150 ml): 26,6 – 60 mg
  • Instant Kaffee (150 ml): 40 mg
  • entkoffeinierter Kaffee (150 ml): 2 mg
  • Espresso (25 ml): 100 -120 mg
  • Milchkaffee (200 ml halb/halb): 40 – 66 mg
  • Cappuccino (200 ml): 25 – 30 mg

 

Wie viele Kalorien hat Kaffee?

Schwarzer Kaffee besitzt kaum Kalorien (lediglich 4 kcal pro Tasse) und soll sogar beim Abnehmen helfen, indem er den Stoffwechsel anregt. Sobald aber Milch und Zucker in der Tasse landen, kann ein Kaffee auch zur Kalorienbombe werden. Der Espresso am Nachmittag bringt es zwar nur auf 2 Kalorien pro Tasse, wird dafür aber in viel kleineren Portionen serviert. Verglichen mit der gleichen Menge Kaffee nimmst du deutlich mehr Energie zu dir.

 

Wie viele Aromen hat Kaffee?

Kaffee fasziniert die Forscher aufgrund seiner mehr als 800 verschiedenen Aromen, denen sie noch immer nicht vollständig auf die Schliche gekommen sind. Fest steht nur, dass es sich dabei um sekundäre Aromastoffe handelt, da sie erst bei der Röstung freigesetzt werden.

Um diese Aromen zu erhalten, ist eine sorgsame Lagerung wichtig. An der Luft verflüchtigen sich die Geschmacksstoffe schnell. Bewahre deinen Kaffeevorrat an einem kühlen, dunklen Ort auf und vermeide die Lagerung neben anderen Lebensmitteln. Andernfalls nehmen die gerösteten Bohnen Fremdgerüche auf oder den Geschmack anderer Nahrungsmittel an. Da Kaffee frisch am besten schmeckt, empfehlen wir dir, nur kleine Mengen zu kaufen und aufzubewahren.

 

Weitere Inhaltsstoffe

Koffein stellt wohl den bekanntesten Inhaltsstoff von Kaffee dar. Weiterhin enthält das Getränk aber noch folgende Stoffe:

 

Kohlenhydrate

Kaffee besteht zu 30 bis 40 % aus Kohlenhydraten. Dabei handelt es sich vor allem um wasserlösliche beziehungsweise unlösliche Polysaccharide. Hinzu kommen Zucker, Saccharose und Glukose. Eine Zuckerbombe ist Kaffee dennoch nicht, da diese Kohlenhydrate zum großen Teil bei der Röstung abgebaut werden. Die letzten Rückstände entweichen der Bohne beim Brühen und bleiben im Kaffeesatz zurück.

 

Wasser

In einer Kaffeekirsche stecken etwa 10 bis 13 % Wasser. Je nach Dauer der Röstung verdampft der Flüssigkeitsgehalt bei diesem Verfahren auf einen Anteil von nur 1 bis 2,5 %. Kommen die gerösteten Bohnen anschließend wieder mit Sauerstoff in Kontakt, nehmen sie Feuchtigkeit aus der Luft auf und weisen erneut einen Wassergehalt von 5 % auf.

 

Lipide

Auch Lipide beziehungsweise Fette sind in Kaffee enthalten. Filterkaffee besitzt den geringsten Anteil, da es sich vordergründig um wasserunlösliche Fette handelt.

 

Alkaloide

Zu den Alkaloiden zählt auch das bereits erwähnte Koffein. Unter anderem sind viele weitere Arten dieses Stoffes in Kaffee enthalten.

 

Proteine

Genau wie die Kohlenhydrate gehen auch die enthaltenen Proteine bei der Röstung weitestgehend verloren. Während rohe Kaffeebohnen einen Eiweißanteil von 11 % aufweisen, verbinden sich die Aminosäuren unter Hitzeeinwirkung mit dem Zucker. Dies ist aber keineswegs von Nachteil, denn erst durch diesen Prozess erhält der Kaffee sein Aroma.

 

Säuren

Der bittere Kaffeegeschmack kommt nicht von ungefähr. Bis zu 80 verschiedene Säuren stecken in den Bohnen, welche einen Gesamtanteil von etwa 4 bis 12 % ausmachen. Die häufigsten unter ihnen sind Chlorogensäure, Apfelsäure, Essigsäure sowie Zitronensäure. Ihr Vorkommen gibt dem Kaffee ebenso sein Aroma wie die oben beschriebene Verbindung aus Aminosäuren und Zuckermolekülen.

 

Mineralstoffe

Kaffee besteht bis zu 4 % aus Mineralstoffen, die deinen Stoffwechsel mit wertvollen Spurenelementen versorgen. Darunter:

  • Kalium (in großen Mengen)
  • Kalzium
  • Magnesium
  • Phosphor

Das Tolle: selbst beim Rösten bleiben rund 90 % dieser Mineralstoffe erhalten.

Kaffee trinken bild

Wirkung & Gesundheit 

Nachdem wir dir die einzelnen Bestandteile deines Kaffees vorgestellt haben, werfen wir nun einen Blick darauf, wie sich die Inhaltsstoffe auf deine Gesundheit auswirken.

 

Kaffee gesund?

Manche schwören auf ihren morgendlichen Kaffee, andere vermuten gesundheitsschädliche Folgen bei übermäßigem Konsum.

Welche Rolle Kaffee genau für deinen Körper spielt, lässt sich nicht zu hundert Prozent beantworten. Die Vielzahl noch unerforschter Inhaltsstoffe ist einfach zu groß, um eine wissenschaftlich begründete Aussage zu treffen. Dennoch vermuten Forscher folgende positive Eigenschaften, die auch Praxiserfahrungen immer wieder bestätigen:

  • Anregung des Stoffwechsels
  • stimulierende Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System
  • aufputschende Funktion (macht wach)
  • leistungssteigernde Wirkung

In einem Punkt ist sich die Wissenschaft jedoch sicher: wie genau Kaffee auf den Organismus wirkt, variiert von Mensch zu Mensch. Entscheidend ist, wie häufig Kaffee konsumiert wird und wie gut sich der Stoffwechsel anhand der Quantität an das Koffein gewöhnt hat. Die Leber spielt dabei eine wichtige Rolle, da sie die Aufgabe besitzt, das Koffein abzubauen. Ein gesundes Organ ist dementsprechend die Hauptvoraussetzung, um gesundheitlich von Kaffee zu profitieren.

 

Wie viel Kaffee ist gesund?

Hast du schon einmal recherchiert, wie viele Tassen Kaffee am Tag als gesund gelten? Spare dir lieber die Suche, denn du wirst keine einstimmige Antwort finden. Was die empfohlene Höchstmenge des Kaffeekonsums betrifft, scheiden sich die Geister. Fast jede Studie kommt zu einem anderen Ergebnis. Laut dem Testmagazin Öko-Test, welches wir als vertrauenswürdig einschätzen, sind bis zu 25 Tassen am Tag noch vollkommen in Ordnung. Mit einer so hohen Menge hättest du nicht gerechnet? Dann überzeuge dich in diesem Bericht der https://www.qmul.ac.uk/media/news/2019/smd/coffee-not-as-bad-for-heart-and-circulatory-system-as-previously-thought.html

Allerdings richtet sich dieser Wert natürlich auch danach, wie sehr dein Stoffwechsel an den Kaffeekonsum gewöhnt ist. Trinkst du zum ersten Mal gleich 25 Tassen auf einmal, droht mit Sicherheit ein Kollaps.

 

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Wer sollte auf Kaffee verzichten?

Nicht jeder verträgt Kaffee einwandfrei. Darüber hinaus gibt es bestimmte Kontraindikationen, bei denen Kaffeekonsum die bestehenden Symptome noch verschlimmert, so zum Beispiel

  • bei Schlafstörungen
  • während einer Antibiotika-Therapie
  • in der Schwangerschaft (noch nicht ausreichend erforscht)
  • bei Herz-Kreislauf-Beschwerden
  • bei Osteoporose (Koffein fördert die Kalziumausscheidung über die Nieren)

 

Möglichkeiten, um Kaffee gesünder zu machen

Ob um Kalorien zu sparen oder die blutdruckanregende Wirkung des Koffein einzudämmen, mit diesen Tricks machst du deinen Kaffee bekömmlicher:

  • auf Milch und Zucker verzichten (alternativ Pflanzenmilch und Süßstoff verwenden)
  • hochwertige Kaffeebohnen wählen, da diese weniger Pestizide enthalten (am besten ist Kaffee in Bio-Qualität)
  • Light und Low Fat Kaffee sind falsche Werbeversprechen
  • hohe Brühtemperaturen verringern den Anteil der Bitterstoffe
  • dunkle Röstungen aus Arabica Bohnen enthalten weniger krebserregendes Acrylamid als helle Röstungen der Kaffeeart Robusta

Nebenwirkungen 

Wie ungesund ist Kaffee?

Aus den obigen Absätzen geht bereits hervor, dass Kaffee nicht unumstritten ist. Aber besitzt nicht jedes Lebensmittel Vor- und Nachteile für den Körper? Letztendlich bleibt es deine Entscheidung, ob du dich für oder gegen regelmäßigen Kaffeekonsum entscheidest. Höre auf die Signale deines Körpers und halte dich an die empfohlenen Dosierungsmengen der DGE. Solange du neben Kaffee auch noch andere Getränke zu dir nimmst und dir das Heißgetränk guttut, darfst du es ruhig jeden Morgen genießen.

 

Wie schädlich ist Kaffee?

Nicht nur die positiven Wirkungen des Kaffeekonsums sind zum Teil belegt. Forscher fanden heraus, dass Koffein sich auch negativ auf den Körper auswirken kann. Zu den Risiken zählen zum Beispiel:

  • Anstieg des Blutdrucks (vor allem wenn du häufig unter Stress leidest)
  • bei ungesunder Ernährung werden die Nebennieren extrem belastet, da das Koffein hier abgebaut werden muss
  • Entzug wertvoller Vitamine
  • mögliches Vorkommen von Pestiziden im Pulver
  • Senkung des DHEA Spiegels (DHEA ist ein Hormon, das das Immunsystem stärkt)
  • Übersäuerung des Körpers
  • Schwangere dürfen höchstens ein bis zwei Tassen täglich trinken, da der Fötus empfindlich auf Koffein reagiert
  • drohender Eisenmangel (Koffein senkt die Verfügbarkeit um bis zu 40 %)
  • Schwarzfärbung der Zähne

Weiterhin ist bei gleichzeitiger Medikamenten-Einnahme äußerste Vorsicht geboten. Zusammen mit Antibiotika oder Ähnlichem können Wechselwirkungen auftreten. Lasse dich diesbezüglich immer von deinem Arzt beraten.

 

Was sind die Nebenwirkungen?

Zu den am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen von Kaffee zählen:

  • Nervosität
  • Zittern
  • innere Unruhe
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • Verdauungsstörungen
  • Herzrasen
  • Schweißausbrüche

Darüber hinaus wird Kaffee eine Art Suchtfunktion nachgesagt. Vor allem Menschen, die den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, können die Energie nicht ausgleichen, die das Koffein kurzfristig verleiht. Durch den Kaffee steigt der Adrenalinspiegel im Blut, fällt aber genauso schnell wieder ab. Folglich fühlst du dich erschöpft. Und was hilft am besten gegen Erschöpfung? Natürlich eine weitere Tasse Kaffee. Ein fataler Irrtum, denn ein erneuter Adrenalinschub artet in einen Teufelskreis aus.

Gleiches gilt für deinen Blutzuckerspiegel, der bei zu viel Konsum stetig ansteigt und abfällt. Heißhungerattacken und Gereiztheit sind die Folge. Es kann sogar zu Entzugserscheinungen kommen. Obendrein wirkt Kaffee harntreibend.

Einnahme & Dosierung

Ernährungsexperten erklären 400 mg Koffein pro Tag als unbedenklich. Wie viel du persönlich verträgst, musst du allerdings selbst herausfinden. Orientieren kannst du dich an der Empfehlung, rund 5,7 mg pro kg Körpergewicht zu dir zu nehmen. Als kleine Kalkulationshilfe: eine Tasse Kaffee (250 ml) enthält 100 mg Koffein. Doch Vorsicht, dieser Wert ist lediglich eine pauschale Angabe. Je mehr Esslöffel Kaffeepulver du bei der Zubereitung verwendest, umso höher ist der Koffeingehalt.

Kaffee Einnahme Bild

Wusstest du schon, dass du Kaffee auch in Kapsel- oder Tablettenform erhältst? Ob diese Darreichungsform dem Kaffeegenuss gleich kommt, ist fraglich. Sie eignet sich eher für Menschen, denen es um die positiven Wirkungen und eine einfache und schnelle Einnahme geht.

 

Kaffee Zubereitung

Manche lieben ihn schwarz, andere trinken keinen Kaffee ohne Milch und Zucker. Was bevorzugst du? Schwärmst du womöglich von der fluffigen Schaumhaube auf deinem Getränk? Hier stellen wir dir in einer kurzen Übersicht die beliebtesten Zubereitungsformen und Kaffeespezialitäten vor:

  • Espresso: bildet die Grundlage sämtlicher Spezialitäten, wird mit 7 g Kaffeepulver in 7 bis 10 Sekunden zubereitet
  • Macchiato: der oben beschriebene Espresso mit einem Häubchen aus Milchschaum
  • Caffè Latte: Espresso mit erwärmtem Milchschaum im Verhältnis 3:1
  • Latte Macchiato: wird aus optischen Gründen in hohen Gläsern serviert, zunächst kommt die Milch ins Glas, dann der Kaffee, vor dem Trinken wird das Getränk gut umgerührt, das Verhältnis von Milch zu Kaffee beträgt 4:1
  • Cappuccino: entspricht dem Caffè Latte, Milchschaum aus Vollmilch, als Zusatz mit Schokolade oder Zimt bestreut
  • Caffè Mocha: Auf den Boden des Glases kommt ein Löffel Schokoladenpulver, erst dann wird eine Kaffeespezialität nach Wahl darüber gegossen
  • Milchkaffee: wird in großen Tassen serviert, im Grunde ein Espresso, allerdings nur mit Milch (nicht aufgeschäumt)

 

Weitere Kaffeespezialitäten sind

  • der Long Black (Espresso + Wasser)
  • der Doppio (doppelter Espresso)
  • der Flat White (Espresso + aufgeschäumte Milch)

 

Kennst du schon den Bulletproof Coffee?

Seinen Ursprung besitzt diese anfangs etwas bizarr klingende Rezeptur bei den Urvölkern des Himalaya. Bulletproof Coffee erfreut sich seit des Aufkommens der Low Carb Ernährung immer größerer Beliebtheit. Er soll die Leistung sowie die Aufmerksamkeit steigern, viel Energie spenden, lange sättigen und noch dazu die Fettverbrennung anregen. So bereitest du das Trendgetränk zu:

 

Wie macht man Kaffee?

Heutzutage genügt ein Knopfdruck und die Kaffeemaschine spendiert innerhalb kürzester Zeit einen gelungen Kaffee mitsamt Milchschaum. Auf die unterschiedlichsten Kaffeezubereiter gehen wir jedoch erst im nächsten Kapitel ein. An dieser Stelle wollen wir uns damit beschäftigen, wie man guten alten Filterkaffee per Hand zubereitet.

  • Filtertüte einsetzen
  • etwas mit heißem Wasser anfeuchten
  • je nach gewünschter Stärke und Tassenmenge etwa 2 bis 3 Löffel Kaffeepulver einfüllen
  • für besonders aromatischen Kaffee solltest du frische Bohnen zuvor selber mahlen
  • Wasser auf rund 90 °C erwärmen (nicht aufkochen)
  • für milden Kaffee alles auf einmal in den Filter gießen
  • für kräftigen Kaffee schluckweise eingießen, zwischendurch ablaufen lassen
  • Kaffee durchlaufen lassen

 

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Herstellung

Von der Kaffeekirsche bis zum fertigen Pulver in der Packung ist es ein langer Weg. Folgende Arbeitsschritte fallen bei der Kaffee-Herstellung an:

  • Anbau und Ernte
  • Entpulpen
  • Röstung
  • Mahlverfahren
  • Abpacken und Vermarktung

Ernte der Kaffeekirschen

Kaffeeplantagen liegen aufgrund der Ansprüche der Kirschen meistens in warmen Gefilden. Nur auf nährstoffreichen Böden, bei viel Niederschlag und in schattiger Lage reifen brauchbare Früchte. Hanglagen bieten optimale Voraussetzungen. Darüber hinaus kultiviert man Kaffeekirschen heutzutage auch oft in sogenannten Waldgärten. Dies sind Regenwaldflächen, in denen großwüchsige Bäume den notwendigen Schatten spenden.

Die Bohnen werden meistens im grünen Zustand geerntet.

Kaffeebohnen bild

Jede Kirsche erbringt lediglich zwei Bohnen, die aus der Schale herausgetrennt werden müssen.

Im Gegensatz zu den Bohnen sind die Kaffeekirschen bei der Ernte bereits ausgereift. Zum einen existiert die Picking-Methode. Hierbei ernten Bauern die vollreifen Kirschen per Hand. Ein anderes Verfahren ist das maschinelle Stripping. Da die Ernte hierbei mechanisch verläuft und die Geräte ganze Äste abtrennen, befinden sich unter dem Ertrag teilweise auch unreife Kirschen.

 

Entpulpen beziehungsweise Verarbeitung

Anschließend müssen die Früchte vom Fruchtfleisch getrennt werden. Auch hierfür existieren zwei unterschiedliche Verfahren, die unter anderem über das spätere Aroma der Bohnen entscheiden:

  • trockene Aufbereitung
  • nasse Aufbereitung

 

Trockene Aufbereitung

Bei der trockenen Aufbereitung werden die Bohnen großflächig für mehrere Wochen in der prallen Sonne getrocknet. Dabei müssen sie regelmäßig gewendet werden. Ist die gesamte Feuchtigkeit entwichen, wird das Fruchtfleisch maschinell gelöst. Abschließend müssen die Bohnen noch gereinigt werden.

 

Nasse Aufbereitung

Die nasse Aufbereitung kommt nur infrage, wenn die Ernte mit der Picking-Methode geschah. Zuerst sortieren Erntehelfer die Bohnen nach Größe. Danach werden sie über Nacht in Quelltanks gelagert und anschließend maschinell geschält. Ohne Schale wandern sie erneut in den Tank, wo Enzyme im Zuge einer Fermentierung die Gerbstoffe aus den Schalen lösen. Letztendlich werden die aufbereiteten Bohnen ebenfalls gewaschen. Diese Form der Aufbereitung ermöglicht den Erhalt großer Mengen.

 

Röstungsverfahren

Erst durch die Röstung erhalten die Bohnen ihre typische braune Farbe. Diese geschieht in großen Kesseln bei einer Temperatur von 200 °C und dauert etwa 15 Minuten. Dabei müssen die Bohnen ständig in Bewegung gehalten werden. Die Hitze reduziert die Feuchtigkeit und gleichzeitig den Säuregehalt. Bis zu 800 Aromen werden bei dem Prozess freigesetzt. Man spricht auch von der Maillard-Reaktion, bei der sich Zuckerpeptide und Aminosäuren ohne Enzymeinwirkung zu neuen Verbindungen zusammenfinden. Nach einer Viertelstunde wird der Röstvorgang durch das Einspritzen von Wasser gestoppt. Bis zu diesem Punkt der Herstellung geschieht die Produktion meistens noch im Importland. Die Röstung wird auch als Veredlung bezeichnet.

 

Mahlverfahren

Das Mahlverfahren entscheidet über die spätere Verwendung der Bohnen. Für unterschiedliche Spezialitäten sind verschiedene Mahlstufen erforderlich:

  • Mokka: sehr feines Pulver
  • Espresso: feines Pulver
  • Filterkaffee: mittlerer Mahlgrad
  • Ausgusskaffee: grob gemahlenes Pulver

Je länger das Pulver mit Wasser in Kontakt kommt, umso grober wird es am Ende.

 

Vermarktung

Der größte Teil des Angebots stammt aus Südamerika, vor allem aus Brasilien. Von hier aus werden nahezu alle Länder rund um den Erdball mit den Kaffeebohnen versorgt. Kaffee spielt im Übrigen auch eine nicht unwichtige Rolle an der New Yorker Börse.

Kaffeezubereiter

Der perfekte Kaffee läuft heute mit nur einem Knopfdruck in die Tasse. Viele Menschen schwören jedoch auf den traditionellen Filterkaffee, dessen Zubereitung noch größtenteils per Hand erfolgt. Welche Art der Zubereitung bevorzugst du? Vielleicht sind dir einige Techniken auch noch vollkommen unbekannt. In unserer Unterkategorie stellen wir dir viele unterschiedliche Kaffeezubereiter vor und erklären, wie sie funktionieren. Schau doch mal rein!

 

kaffeezubereiter bild neu

Welche Zubereiter gibt es?

Hier geht’s zu unserer Übersicht.

 

Kaffee-Zubehör

Hast du das Zeug zum Barista? Unserer Meinung nach macht allein das Wissen um die optimale Kaffeezubereitung den Genuss leider nicht perfekt. Erst das richtige Zubehör vollendet die aromatische Kreation. Du wirst staunen, wie groß die Auswahl an unabdingbarem und nützlichem Equipment ist. Also lies dich schlau und statte dich mit den wichtigsten Utensilien aus, um deinen Gästen den besten Kaffee zu servieren, bei dem selbst Italiener schwach werden.

 

Welches Zubehör gibt es?

Hier gelangst du zu unserer Übersicht.

 

Kaffee kaufen

Glücklicherweise dienen die oben genannten Informationen zur Herstellung lediglich dazu, dir den Entstehungsprozess der Kaffeebohne bis zum fertigen Kaffeegetränk zu veranschaulichen. Wenn du im Supermarkt ins Regal greifst, musst du dir über den langen Weg, den die Bohnen bis dahin bereits durchlaufen haben, keine Gedanken mehr machen. Oder etwa doch? In diesem Kapitel erfährst du, worauf du beim Kauf deines Kaffeepulvers achten solltest und welche Verkaufsstellen sich empfehlen.

 

Worauf muss man beim Kauf achten?

Je öfter du Kaffee genießt, umso intensiver wird sich dein Geschmackssinn entwickeln. Ein echter Kaffeegenießer kann hochwertige Bohnen schon beim ersten Schluck von billigen Produkten unterscheiden. Qualität ist bei der Wahl des Kaffees das A und O. An diesen Kriterien erkennst du, ob es sich um ein empfehlenswertes Produkt handelt.

 

Verlass dich nicht auf Werbeversprechen

Premiumkaffee? Das hört sich doch nach einem hochwertigen Produkt an, nicht wahr? Falsch, derartige Bezeichnungen sind keine geschützten Qualitätsmerkmale, sondern willkürlich vom Hersteller gewählt. Lediglich Hochland Kaffee verspricht einen milden Genuss, da Bohnen aus den Hochlagen unter den besten Bedingungen reifen.

 

Röstungsverfahren

Ist das Röstungsverfahren auf der Packung angegeben? In den meisten Fällen handelt es sich um ein industrielles Verfahren, bei dem die Bohnen auf bis zu 600 °C erhitzt werden. Oft sind sie dann innen noch roh, aber außen schon verbrannt. Zwar dauert die Trommelröstung länger, wodurch für den Hersteller mehr Kosten entstehen, dafür enthält der Kaffee aber weniger Bitterstoffe.

 

Zusatzstoffe

Den bitteren Geschmack der halb verbrannten Bohnen gleichen Hersteller häufig mit Zusatzstoffen wie Karamell oder Maltodextrin aus. Schau auf die Zutatenliste.

 

Verpackung

Ganz wichtig ist, dass die Verpackung unbeschädigt ist, damit das Aroma nicht entweicht. Kleine Löcher deuten auf einen Insekten- oder Lebensmittelbefall hin. Die Tierchen können sich aber schon in der Packung befinden, ehe diese in Umlauf gerät. In diesem Fall haben sie sich zuvor in der Bohne eingenistet.

 

Nachhaltigkeit

Leider werden viele Kaffeebauern nicht gerecht vergütet. Wir empfehlen, immer zu Fairtrade Kaffee zu greifen. Diesen erkennst du an dem entsprechenden Gütesiegel.

 

Wo kaufen?

Kaffee erhältst du in jedem Supermarkt. Die Sortenvielfalt ist enorm. Aber gerade das macht die Kaufentscheidung nicht einfach, vor allem wenn du Wert auf hohe Qualität legst. Der Discounter empfiehlt sich daher nur, wenn du bereits eine Lieblingsmarke besitzt, von der du auch nicht mehr abweichen möchtest. dann bist du preislich hier am besten gestellt.

Suchst du hingegen noch nach deinem Lieblingsaroma, empfehlen wir dir den Kauf im Internet. Durchstöbere doch mal das Angebot unterschiedlicher Anbieter und informiere dich über die Aromenvielfalt. Dass dir der Kaffee gleich beim ersten Versuch ausgezeichnet schmeckt, können wir dir natürlich nicht garantieren. Anhand der Kundenrezensionen kannst du dir aber ein ziemlich genaues Bild verschaffen, ob die Sorte deinen persönlichen Geschmack trifft. Vorteilhafterweise sparst du beim Kaffeekauf im Internet auch richtig viel Geld. Zumeist werden die Bohnen hier in großen Mengen offeriert, damit sich die Bestellung auch lohnt. Wir raten dir jedoch, den Vorrat auf ein paar Packungen zu beschränken, damit dein Kaffee stets frisch schmeckt und nicht aufgrund der langen Lagerung an Aroma verliert. Überdies findest du im Internet häufig Angaben zur genauen Herkunft der Bohnen. Auf der Packung im Supermarkt ist der Ursprung nur in seltenen Fällen deklariert.

Du hast schon viele Marken ausprobiert und wurdest bisher nur enttäuscht? Dann solltest du noch ein wenig mehr Geld für deine Kaffeebohnen ausgeben und sie bei einer richtigen Manufaktur bestellen. Hier ist gute Qualität durch die Röstung nach alten Traditionen garantiert. Allerdings hat der Geschmack wie gesagt seinen Preis.

Bekannte Kaffee-Marken

Auch wenn du dich mit dem Angebot des Supermarkts zufriedengibst, musst du noch lange nicht auf Markenprodukte und eine umfassende Auswahl verzichten. Auf unseren jeweiligen Unterseiten stellen wir dir die wichtigsten und bekanntesten Marken vor:

  • Tchibo
  • Dallmayr
  • Mövenpick
  • Lavazza
  • Illy
  • Melitta
  • Eduscho
  • Jacobs
  • Segafredo

Was ist Kaffee?

Nun hast du so viel über das beliebte Getränk aus aufgebrühten Bohnen erfahren, aber was ist Kaffee eigentlich genau? Hier findest du weitere wissenswerte Fakten über dein Lieblingsgetränk.

 

 

Tassee kaffee landschaft

Geschichte

Zahlreiche Legenden

So unergründlich wie die zahlreichen Aromen im Kaffee ist auch seine Entdeckung. Hierzu existieren zwei Legenden:

Zum einen soll der Ziegenhirte Kaldi die Kirschen entdeckt haben, nachdem seine Herde von ihnen fraß und danach völlig aufgedreht gewesen sei.

Andere Menschen erzählen sich, der Erzengel Gabriel habe dem Propheten Mohammed mit einem Kaffee gesund gepflegt, als dieser sich schwach und krank fühlte.

 

Der Kaffee erobert die Welt

Zum ersten Mal wird Kaffee 900 n.Chr. erwähnt. Diesen Quellen zufolge stammt er aus der Region Kaffa im südwestlichen Äthiopien. Damals beschrieb man die Zubereitung ähnlich wie Tee.

Im 16. Jahrhundert entstanden in Istanbul die ersten Kaffeehäuser. Bis die Kaffeekultur Europa erreichte, vergingen weitere 100 Jahre. Im 17. Jahrhundert öffneten auch Kaffeehäuser in Venedig und London ihre Türen. Reisende hatten die aromatischen Bohnen importiert.

Bremen besaß das erste Café Deutschlands, das im Jahre 1673 Besucher willkommen hieß. Damals gingen jedoch nur die wohlhabenden Schichten in der Kaffeestube ein und aus. Bis das Getränk seinen Status als Luxusgut verlor, dauerte es bis nach der Industrialisierung.

 

Namensherkunft

Kaffee leitet sich von dem arabischen Wort „Qahwah“ für „wachmachend, anregend“ ab.

 

Woher kommt er?

Seinen Ursprung hat Kaffee vermutlich in Äthiopien. Heute zählen europäische und südamerikanische Staaten sowie Japan zu den größten Importländern.

 

Kaffee oder Tee?

Das ist reine Geschmackssache. In beiden Fällen kommt es auf die Qualität des Produkts an. Für Kinder ist Tee natürlich die geeignetere Alternative. Allerdings weisen Sorten wie schwarzer Tee ebenfalls Koffein auf.

 

 

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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie wird Kaffee entkoffeiniert?

Viele Menschen reagieren empfindlich auf das bittere Koffein im Kaffee. Andere möchten das Heißgetränk auch am Nachmittag oder am Abend genießen und trotzdem gut einschlafen können. Für diesen Zweck ist entkoffeiniertes Pulver im Handel erhältlich. Der Restanteil ist gesetzlich vorgeschrieben und beträgt 0,1 %. Im Vergleich dazu weist herkömmlicher Kaffee rund 1,5 % Koffein auf. Das Entkoffeinieren geschieht in drei Arbeitsschritten:

 

1. Dämpfen

Das Dämpfen beziehungsweise die Behandlung in Wasser verändert die Zellstruktur der Kaffeebohne. Das kristalline Koffein kann der Membran erst auf diese Weise entweichen.

 

2. Extraktion

Bei der Extraktion kommt ein chemischer Prozess zum Einsatz, bei dem ein Lösungsmittel der Bohne das Koffein entzieht. Dabei ist wichtig, dass die restlichen Aromastoffe erhalten bleiben und nur der aufputschende Wirkstoff herausgefiltert wird. Als Lösungsmittel kommen folgende Stoffe infrage:

  • Dichlormethan
  • Ethylacetat
  • Kohlendioxid
  • wässriger Kaffee-Extrakt (Aktivkohle)

Diese Lösungsmittel unterliegen strengen Kontrollen und sind gesundheitlich unbedenklich.

 

3. Trocknen

Da der beschriebene Prozess bei ständiger Wasserzufuhr vonstatten geht, müssen die entkoffeinierten Bohnen zum Schluss getrocknet werden.

 

Wie viel Kaffee am Tag ist gesund?

Experten empfehlen, nicht mehr als 400 mg Kaffee am Tag zu trinken. Die genaue Menge ist aber immer individuell festgelegt.

 

Wie lange ist Kaffee haltbar? 

Folgende Faktoren beeinflussen die Haltbarkeit deines Kaffees:

  • Sauerstoff
  • Hitze
  • Feuchtigkeit

In der Regel hält er sich für eineinhalb Jahre. So gibt es jedenfalls das Mindesthaltbarkeitsdatum der meisten Produkte an. Da die Bohnen wärmebehandelt sind, kannst du sie eigentlich aber durchaus länger genießen. Voraussetzung ist eine gut verschlossene Verpackung. Nach drei Monaten beginnen sich allerdings die Aromastoffe abzubauen. Frischer Geschmack schmeckt übrigens auch nicht optimal, da sich die Aromen erst verteilen müssen.

 

Wie lange ist geöffneter Kaffee haltbar?

Bei geöffnetem Kaffee ist schon nach kurzer Zeit ein deutlicher Aromaverlust erkennbar. Orientiere dich am besten nach dem Haltbarkeitsdatum.

 

Was ist Kaffee Americano?

Wie viele andere Kaffeespezialitäten wurde auch der Kaffee Americano in Italien erfunden. Wie der Name bereits vermuten lässt, stecken aber kreative Köpfe aus Übersee hinter dieser Kaffee-Art. Der klassische italienische Kaffee war ihnen schlichtweg zu stark.

Bei dem Kaffee Americano handelt es sich um eine etwas mildere Version, sozusagen um einen gestreckten Espresso. Die Wasserzugabe erfolgt bei der Zubereitung erst nach dem Brühen.

 

Was ist Kaffee Lungo?

Auch der Kaffee Lungo ist eine Variante des Espressos, der einen höheren Wasseranteil aufweist. Vergleichbar ist er mit dem deutschen Filterkaffee, besitzt aber wesentlich mehr Aroma. Lungo heißt übersetzt lang – ein Hinweis auf die längere Durchlaufzeit, bei dem die Brüheinheit auch das letzte Aroma aus der Bohne herauskitzelt.

 

Wer hat Kaffee erfunden?

Wem wir das genussvolle Getränk genau zu verdanken haben, ist nicht gewiss. Doch eines steht fest: die Italiener, die sich mit ihren unzähligen Kaffeespezialitäten rühmen, waren es nicht. Die Ursprünge der Kaffeebohne liegen in Äthiopien. Angeblich hat ein Hirte die Kirschen durch Zufall entdeckt und daraufhin an der Zubereitung herumexperimentiert.

 

Warum kein Kaffee nach Zahnoperation?

Mindestens sechs Stunden nach einem dentalen chirurgischen Eingriff solltest du unbedingt auf Kaffee verzichten. Das Heißgetränk erhöht das Risiko der Nachblutung und schwächt das Immunsystem.

 

Herzrasen nach Kaffee – was tun?

Herzrasen nach Kaffeekonsum? Jetzt gilt es, einen Druckausgleich im Brustkorb zu erzeugen. Zum einen gelingt das mit dem Tauchertrick. Dabei hältst du dir die Nase zu und versuchst, mit aufeinander gepressten Lippen Luft aus dem Mund auszustoßen. Ebenfalls kannst du zu einem kühlen, kohlensäurehaltigen Getränk greifen und dieses schnell trinken. Das anschließende Aufstoßen wirkt erleichternd. Auf lange Sicht solltest du deine Dosierungsmenge überdenken.

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Wer schreibt hier eigentlich?
Kaffeefit Autorin

Kaffeefit Autorin

Der überschaubare Kreis der Autoren, die auf dieser Seite regelmäßig Blogbeiträge veröffentlichen und aktualisieren, ist – wie soll es auch anders sein – dem Kaffee verfallen. Mit großem Interesse verfolgen wir die Innovationen und Trends auf dem Markt. Jeder der Autoren ist auf einen anderen Bereich spezialisiert, zum Beispiel Kaffeezubereiter, Kaffeesorten oder Kaffee-Kreationen. Teils entnehmen wir unsere Informationen seriösen Quellen, etwa Testinstituten wie Stiftung Warentest, teils berichten wir aus eigener Erfahrung. Da unser Interesse an der Kaffeebohne so unermüdlich ist wie der Effekt, den Koffein auf den Körper hat, sind wir stets darauf aus, die Blogartikel auf dem neuesten Stand zu halten. Freut uns, dass du unsere Seite besuchst.

Quelle

Nehlig, Astrid, Jean-Luc Daval, and Gérard Debry. „Caffeine and the central nervous system: mechanisms of action, biochemical, metabolic and psychostimulant effects.“ Brain Research Reviews 17.2 (1992): 139-170

 Samuel Hahnemann: Der Kaffee in seinen Wirkungen. In: Josef M. Schmidt, Daniel Kaiser (Hrsg.): Samuel Hahnemann. Gesammelte kleine Schriften. Haug, Heidelberg 2001, ISBN 3-8304-7031-2, S. 351–364.

Samuel Hahnemann: Hahnemanns Arzneimittellehre. Band I. Narayana, Kandern 2007, ISBN 978-3-939931-06-5, S. 875–887.

Georgos Vithoulkas: Homöopathische Arzneimittel. Materia Medica Viva. Band IX. Elsevier, München 2009, ISBN 978-3-437-55061-4, S. 189–205.

Annette Kerckhoff, Michael Elies: Medizin aus der Küche – Teil 2. In: Natur und Medizin. Heft 6, November/Dezember 2018, S. 10.

Meredith, Steven E., et al. „Caffeine use disorder: a comprehensive review and research agenda.“ Journal of caffeine research 3.3 (2013): 114-130

Kaplan, GARY B., et al. „Caffeine treatment and withdrawal in mice: relationships between dosage, concentrations, locomotor activity and A1 adenosine receptor binding.“ Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics 266.3 (1993): 1563-1572

Letzte Aktualisierung am 9.07.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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